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Erfreulicher Blick in die Zukunft

Elf junge Studierende beim Weihnachtstreffen mit dem Superintendenten
Erfreulicher Blick in die Zukunft
Gute Stimmung: Auf ins Neue Jahr!

Norden, 27. Dezember `16 - Rekord eingestellt: Wie im Vorjahr, kamen auch bei diesem Weihnachtstreffen der Theologiestudierenden wieder 11 junge Leute zusammen. Zur gemütlichen Teerunde trafen sich angehende PastorInnen, DiakonInnen, LehrerInnen und SozialarbeiterInnen - wie "alle Jahre wieder" - auf Einladung von Dr. Helmut Kirschstein in der Superintendentur.

Die bunte Vorstellungsrunde führte sogleich vor Augen, dass die studentische Erfahrung sehr unterschiedlich ausfällt: Neben einem Religionspädagogen, der nach insgesamt 16 Semestern gerade sehr erfolgreich sein Examen abgeschlossen hat, zwei angehenden Religionslehrern im 11. Semester und mehreren in mittleren Semestern, waren auch drei Erstsemester gekommen - versteht sich: zum ersten Mal dabei. Nicht alle studieren an Staatlichen Universitäten - auch am Seminar für Gemeindepädagogik in Porta Westfalica oder am Krelinger Studienzentrum ist eine Ausbildung möglich. Die allermeisten Studierenden aus dem Norder Land bleiben aber offensichtlich im Norden - von Münster über Osnabrück und Hannover reichen die Studienorte bis nach Göttingen und Rostock. Der südlichste Studienort ist gegewärtig Erlangen.

Entsprechend unterschiedlich fielen die Rückmeldungen zu den Höhepunkten (Verlobung!) des zu Ende gehenden Jahres aus. Während einige sich klarere Prüfungsrichtlinien wünschen, beklagen andere eher eine starke Verschulung. Erfreulich: Alle blicken mit einer Portion gesunden Optimismus´ in die berufliche wie persönliche Zukunft.

Dr. Kirschstein erzählte von den umfassenden Planungen für das Reformationsjubiläum 2017 und berichtete von den aktuellen Weichenstellungen im Kirchenkreis Norden, mit denen insbesondere die Kirchenmusik und das Ehrenamt weiter gefördert werden können. Auch für die Studierenden konnte der Superintendent erfreuliche Zukunftsperspektiven beitragen: Die Hannoversche Landeskirche achte gegenwärtig ganz besonders darauf, dass Diakonenstellen nicht weiter gestrichen, sondern eher ausgeweitet werden. Auch die Gemeindepfarrämter brauchen dringen Nachwuchs.

Zum Zeichen der Wertschätzung gab es denn auch wieder für jeden der Anwesenden ein Büchergeld in Höhe von 100 Euro. "Das ist mehr, als nur eine symbolische Anerkennung", stellte einer der Studenten dankbar fest: "Das hilft uns wirklich weiter!"

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