Gemeinde-Diakonie

Diakonie in den Kirchengemeinden

  1. Diakonisches Verantwortungsbewusstsein und diakonisches Handeln gehören in allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Norden zu den grundlegenden Wesenszügen des Gemeindelebens.
     
  2. Diakonisches Verantwortungsbewusstsein und diakonisches Handeln realisieren sich auf zahlreichen Arbeitsfeldern, deren Stand vom Diakonie-Ausschuss des KKT in einem Diakonie-Kataster (tabellarische Übersicht) erhoben wurde und fortlaufend aktualisiert werden soll.

  3. Ein Besuchsdienst als psycho-soziale Hilfe für Einsame und Alte, Kranke und Gebrechliche wird in zahlreichen Gemeinden nicht nur durch pastorales Engagement, sondern auch durch entsprechende Kreise Ehrenamtlicher realisiert. Dazu gehören Besuche in Altenheimen und im Krankenhaus, aus Anlass des Geburtstages oder im Advent / zu Weihnachten.

  4. Soziale Integration von Senioren – unter diakonischem Aspekt mit dem Schwerpunkt auf Betreuung – geschieht in zahlreichen Altenkreisen, durch die Organisation von Fahrdiensten und besonderen Ausflugsfahrten.

  5. Soziale Integration von Kindern und Jugendlichen geschieht – unter diakonischem Aspekt – in 10 Gemeinden durch die Einrichtung von „Krabbel-Gruppen“, in 5 Gemeinden durch das Angebot von Spielkreisen, in 4 Gemeinden durch einen evangelischen Kindergarten.

  6. Offene Jugendarbeit in sozial-diakonischer Perspektive geschieht durch das Angebot des Jugendcafés in Norden und entsprechende Arbeit in Hage, durch die Durchführung von Jugendfreizeiten (gemeindlich in 6 Gemeinden organisiert) und die Einrichtung offener Jugendkreise bzw. Teestuben o.ä. in 4 Gemeinden.

  7. Offene Räume für Selbsthilfegruppen werden in etwa der Hälfte der Kirchengemeinden angeboten – alle Gemeinden reagieren nach Möglichkeit flexibel auf den von außen herangetragenen Wunsch (Anonyme Alkoholiker, Schlaganfallpatienten, Gesprächskreis für Trauernde, Chronisch Schmerzkranke, Hospizverein, Hospizvorträge usw.).

  8. Von den 14 Gemeinden des Kirchenkreises sind 8 Mitglied im Hospizverein. Nahezu monatlich findet in einer der Kirchengemeinden ein „Hospizgottesdienst“ statt, der das gemeinsame Anliegen und die enge Zusammenarbeit von Verein und Gemeinden verdeutlicht.

  9. Zusammenarbeit mit sozial engagierten (außerkirchlichen) Stiftungen geschieht in 8 Gemeinden.

  10. Soziale Hilfe für Einzelne und Familien im Bedarfsfall und die finanzielle Unterstützung bedürftiger Gemeindeglieder sind überall verbreitet, die Unterstützung Durchreisender und die Übernahme von Patenschaften (10 x, etwa: Kindernothilfe) ebenfalls.

  11. Materielle Unterstützung diakonischer Projekte geschieht durch Kleidersammlungen (9 x) – insbesondere für Bethel (8 x) – und durch Engagement für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ (7 x).

  12. Gesellschafts-diakonische Aufgaben übernehmen 4 Gemeinden durch das Angebot eines „Eine-Welt-Ladens“, 5 Gemeinden durch eine Evangelische Gemeindebücherei (+ 2 weitere: Büchertisch).

  13. In 2 Gemeinden des Kirchenkreises wurde innerhalb der letzten 8 Jahre ein „Kirchenasyl“ bewältigt (jeweils 3 Jahre lang!).

  14. Der Diakonie-Pflegedienst im Kirchenkreis Norden gGmbH arbeitet in allen Gemeinden des Kirchenkreises – die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort wird gesucht. - 7 Gemeinden sind Mitglied der gGmbH.