Konzept & Zielgruppen

Das Konzept

Glockenturm mit Schwan

Die Dokumentation folgt dem Modell dreier konzentrischer Kreise:

Tidofeld markiert als konkreter Ausgangspunkt den inneren Zirkel.

Es folgt die Dokumentation der Integrationsgeschichte in Ostfriesland.

Den äußeren Kreis bildet die Darstellung im Blick auf Nordwestdeutschland bis hinunter zum Ruhrgebiet.

Die Zielgruppen

Altarraum

Zunächst einmal wendet sich die Ausstellung an Flüchtlinge und Vertriebene, ihre Kinder und Enkel. Dabei kann sie als erste deutsche Dauerausstellung zu diesem Thema sicherlich auf Besucher aus ganz Deutschland rechnen.

Auch Einheimische sind an dem Thema stark interessiert. Das hat sich bei allen Veröffentlichungen über Flüchtlinge und Vertriebene in Ostfriesland gezeigt.

Eine dritte Gruppe sind Touristen aus nahegelegenen Nordseebädern sowie aus dem Kreis der kulturgeschichtlich stark interessierten Ostfriesland-Besucher.

Neben den Flüchtlingen und Vertriebenen selbst sind Schulklassen die Hauptzielgruppe.

Eine weitere Zielgruppe sind Jugendliche aus den europäischen Nachbarländern, besonders aus Polen und den Niederlanden.

Die Zukunft

Eingangsbereich

Das Konzept ist ausdrücklich offen für die Durchführung von Sonderausstellungen zu aktuellen Themen, wie z.B.
- „Integration von Aussiedlern“ (z.B. „Russlanddeutsche“)
- „Integration von Ausländern“ (z.B. „Gastarbeiter“)
- „Integration von Asylsuchenden“ (u.a. „Boatpeople“ aus Vietnam – vergleichsweise hoher Bevölkerungsanteil in Norden-Norddeich)
- „Integration in einer globalisierten Welt“

Da im Zeichen der Globalisierung die Bewältigung der Problematik von Flucht, Vertreibung und Integration nicht absehbar ist, wird die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld auch mittel- und langfristig ihre Bedeutung behalten – ja, diese Bedeutung wird eher noch zunehmen.