Grundstandards
Vorgeordnete Richtlinie unseres Kirchenkreises
Unsere Landeskirche erwartet von allen Kirchenkreisen eigene Konzepte zu den landeskirchlich vorgegebenen "Grundstandards". In 6 Fachgebieten sind diese Konzepte - der Situation vor Ort angemessen - zu entwickeln.
Der Kirchenkreisvorstand Norden hat in seiner Sitzung vom 25.4.2007 eine "vorgeordnete Richlinie" beschlossen. Daran haben sich alle Konzeptionen zu orientieren:
- In allen Fachgebieten bauen wir prinzipiell
darauf, dass entscheidende Aspekte der erforderten
Grundstandards durch ein aktives Gemeindeleben im Rahmen
einer lebendigen Gemeindearbeit realisiert werden.
- Wir vertrauen von Anfang an darauf, dass wir durch die Unterstützung eines lebendigen Gemeindelebens und das weitest gehende Festhalten an parochialen Strukturen weitere finanzielle Mittel zur Erfüllung der von uns angestrebten Grundstandards erreichen.
Präambel zur Gesamtkonzeption
Verabschiedet mit sämtlichen Konzepten zu den 6 Grundstandards durch den KKV Norden am 19. Dezember 2007.
Die Papiere liegen dem Landeskirchenamt Hannover vor und sollen nach dessen Zustimmung dem Kirchenkreistag Norden zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.
- In Verantwortung vor Gott und den Menschen und im Vertrauen auf Jesus Christus, den Herrn der Kirche, nehmen die vorliegenden Konzepte die in den Grundstandards formulierten Dimensionen und qualitativen Anforderungen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers auf und konkretisieren sie für die kirchliche Arbeit im Ev.-luth. Kirchenkreis Norden.
- Die vorliegenden Konzepte lesen sich einerseits als Bestandsaufnahme der aktuellen Situation gegen Ende des Jahres 2007.
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Sie beschreiben das zum gegenwärtigen Zeitpunkt Erreichte.
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Sie legen Schwerpunkte dar und stellen das Netzwerk kirchlicher Arbeit vor Augen.
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Sie zeigen an, dass die Verantwortlichen in den jeweiligen Handlungsfeldern, aber auch im Kirchenkreis mit diesem Status Quo weitestgehend einverstanden sind, weil sie darin das Ergebnis geplanter, intensiver und gelungener Arbeit zum Wohl der Menschen, der Gemeinden und der Kirche insgesamt wahrnehmen.
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Als Bestandsaufnahme definieren die vorliegenden Konzepte andererseits die Basis, auf der zum Wohl der Menschen und Gemeinden weiter gearbeitet werden soll.
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Sie gehen davon aus, dass diese Basis auch in Zukunft Bestand haben soll und Bestand haben wird.
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Jedes der 6 Handlungsfelder hat sein Recht und behält sein Recht.
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Das bisher Erreichte soll an keiner Stelle aufgegeben oder reduziert werden. Es soll vielmehr erhalten und Schritt für Schritt weiter auf- und ausgebaut werden.
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Dies wirkt einer landläufigen Tendenz zur Reduzierung kirchlichen Engagements und gemeindlicher Angebote entgegen. Dennoch ist unsere konzeptionelle Perspektive realistisch begründet: Die nüchterne Wahrnehmung der Entwicklung im zu Ende gehenden, ebenfalls von hohen Einsparvorgaben geprägten Planungszeitraum zeigt, dass es im Kirchenkreis Norden gelungen ist
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Pfarr- und Diakonenstellen im bisherigen Umfang zu erhalten,
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sogar neue Stellenanteile hinzu zu gewinnen,
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neue Stellen im gering-verdienenden Bereich zugunsten der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu schaffen,
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Belastungen im nebenamtlichen Bereich durch verstärkten ehrenamtlichen Einsatz aufzufangen,
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für die Diakonie im Kirchenkreis teils neue Strukturen zu schaffen, neue Kooperationspartner zu gewinnen und weitere Aufgabenbereiche zu erarbeiten,
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das kirchliche Leben – nachweislich mit einem Schwerpunkt auf Bildung und Kirchenmusik / Kulturarbeit – weiter aus- und aufzubauen,
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im Bau- wie im Sachkostenbereich verantwortlich zu planen und sparsam zu wirtschaften, so dass Gebäude und Gemeinden insgesamt „gut aufgestellt“ sind und Rücklagen positiv in den neuen Planungszeitraum hinüberwirken.







