Projekt "Förderung des musikalischen Lebens im Kirchenkreis Norden" ("Musikfonds")

Die Sachzuweisungen für unsere Kirchengemeinden mussten mehrfach reduziert werden. Auch im Blick auf Chorleiterstellen mussten die Gemeinden herbe Einschnitte hinnehmen.

Darum entschlossen sich die Leitungsgremien des Kirchenkreises Norden bereits im November / Dezember 2003 zu einer besonderen Förderung musikalischer Initiativen.

1. Zielsetzung

Die LUDGERI GOSPEL SINGERS in concert
Auch Gospelchöre profitieren davon...
Der Kirchenkreis beabsichtigt mit dem „Musik-Projekt“ die Förderung der kirchengemeindlichen Eigen-Initiative im musikalischen Bereich. Er unterstützt damit den weiteren Auf- und Ausbau eines breit gefächerten musikalischen Lebens in den Gemeinden.

2. Einrichtung von Musikfonds in den Gemeinden

Jede Kirchengemeinde ist gehalten, einen Musikfonds auf Gemeindeebene einzurichten. In diesen Musikfonds fließen aus der jeweiligen Gemeinde:

  • Kollekten

  • Spenden

  • Konzerteinnahmen

  • Beiträge (z.B. für die Ausbildung an Instrumenten)

  • „Chorgroschen“ (geringer Beitrag in Chören und Instrumentalgruppen je Probenabend & TeilnehmerIn)

3. Bonifizierung durch den Kirchenkreis

Das am Jahresende vorliegende Ergebnis des jeweiligen Musikfonds wird aus dem Innovationsfonds des Kirchenkreises bonifiziert, und zwar

  • im Verhältnis 2 : 1 (also 2/3 Kirchengemeinde, 1/3 Kirchenkreis)

  • ab einer kirchengemeindlichen Musikfonds-Einlage von mindestens 200,- €

  • bis zu einem Zuschuss von höchstens 1.000,- € pro Jahr und Gemeinde.

4. Freie Verfügung der Gemeinden

Das durch den Musikfonds + Bonifizierung aufgebrachte Geld steht der jeweiligen Kirchengemeinde (zweckgebunden allein für die musikalische Arbeit) zur freien Verfügung, also z.B.

  • zur Materialbeschaffung (Instrumente, Noten...)

  • zur pauschalen Unterstützung von Chor- und Übungsleitern, Aufwandsentschädigung etc.

5. Dauer des Projekts

Das Projekt wird zunächst auf die Dauer von 3 Jahren eingerichtet (bis 31.12.2006). Der Kirchenkreistag beschließt in Auswertung der dann vorliegenden Erfahrungen auf Vorschlag des Kirchenkreisvorstands bzw. des Finanzausschusses über die Fortführung und kann das Projekt - auch unter Berücksichtigung der finanziellen Entwicklung im Innovationsfonds - dann jeweils zum Jahresende modifizieren.