Biografie von Sup. Dr. Helmut Kirschstein
Geboren 1957 in Drakenburg (Kreis Nienburg/Weser) - der Vater ist gelernter Schmied und arbeitet in der Nienburger Glasfabrik als Fräser, die Mutter ist Hausfrau - ein Bruder.
Aufgewachsen in einer typischen
Arbeiter-Siedlung des ausgehenden 19. Jahrhunderts am Stadtrand
von Nienburg - Nordertor-Schule, dann Gymnasium
Albert-Schweitzer-Schule in Nienburg - Konfirmation 1971 -
Abitur 1976
Studium der Ev. Theologie in
Göttingen (Schwerpunkte: Altes Testament bei
Prof. R. Smend, Systematische Theologie bei Prof. H.-J. Kraus)
und Tübingen (Schwerpunkte: Neues Testament
bei Prof. P. Stuhlmacher, Systematik bei Prof. E. Jüngel und
Prof. J. Moltmann); 1. Theologisches Examen 1982 in
Göttingen
Erneuter Umzug nach Baden-Württemberg: Beginn an der Dissertation über die Biblische Hermeneutik Karl Barths - kurzzeitig Mitarbeit am Tübinger Institut für Spätmittelalter und Reformation - mehrere Semester Assistent von Prof. Jürgen Moltmann in Tübingen - Leitung eigener Proseminare
1983 Heirat mit Ulrike, geb. Bauer -
Wohnortwechsel entsprechend Vikariat (Wolfschlugen a.d.
Fildern) und erster Pfarrstelle (Schwenningen a. Neckar) der
Ehefrau - Engagement in der christlichen
Friedensbewegung ("Nachrüstungsdebatte")
1987 Rückkehr in die Hannoversche
Landeskirche: Umzug nach Klein Ilsede, wo
Ulrike Kirschstein im Sept. 1987 die (damals 1/2) Pfarrstelle
übernimmt - Vikariat im benachbarten Ölsburg
bei Superintendent W. Reese (Predigerseminar Hildesheim Kurs
34) - 1988 und 1990 Geburt der Kinder Tobias und Lydia
Vorübergehendes Ausscheiden der Ehefrau aus dem kirchlichen Dienst - Ordination von Helmut Kirschstein am 4. Februar 1990 und Einführung als Pastor von Klein Ilsede - Aufstockung der Pfarrstelle wegen gleichzeitiger Übernahme von 6 Wochenstunden Religionsunterricht am Ratsgymnasium Peine
Schwerpunkte der Gemeindearbeit in Klein
Ilsede: Gemeindeaufbau / Biblische Hermeneutik
(Bibelverständnis) / Lebendige Gottesdienstgestaltung / Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen / Männerarbeit /
Öffentlichkeitsarbeit
1992 Abschluss der Dissertation und
Promotion zum Dr. theol. in Tübingen
1995 Fortschreitender
Gemeindeaufbau - Entwicklung des PROJEKTs
PARTIELLE SELBSTFINANZIERUNG, das nach Verhandlungen mit
Kirchenkreis und Landeskirche 1997 beginnen kann und mit dem
die Gemeinde seit 1999 jährlich DM 30.000 für die Pfarstelle
aufbringt. So weit ersichtlich, handelte es sich seinerzeit um
die erste derartige Gemeindefinanzierung einer
landeskirchlichen Pfarrstelle in Deutschland.
2000 (Sept.) auf Einladung des Norder
Kirchenkreisvorstands Vortrag bei einem Kirchenvorstandstag des
Kirchenkreises in Norddeich: "Lebendiger Gemeindeaufbau und
alternative Chancen der Pfarrstellen-Finanzierung"
2002 Ernennung zum Superintendenten des
Kirchenkreises Norden