Klausur der Geschäftsführer*innen der Diakonieverbände und Diakonischen Werke
vom 27.-28.04.2026 in Norden.
Die Klausur in Norden am Meer stand für:
Austausch, Strategie, Zukunftsfähigkeit.
Dabei hat die frische Meeresluft, zu konzentrierter Diskussionen und klare Haltung viel beigetragen: Wir hatten Zeit für Austausch, für frische Ideen – und für das, was uns antreibt: eine klare diakonische Haltung mit der wir gemeinsam daran arbeiten, die soziale Infrastruktur in Niedersachsen verlässlich und zukunftsfähig zu gestalten. (Text: Birgit Wellhausen)
Die Teilnehmenden wurden mit einer kurzen Andacht von Superintendent Christian Neumann (Kirchenkreis Norden – Superintendentur) und Christina Hoyer‑Saad (Geschäftsführerin Diakonisches Werk Norden) empfangen; die Andacht setzte den Ton für die Tage: Orientierung an diakonischen Werten, Stärkung der Gemeinschaft und die Verantwortung gegenüber Menschen als zentrale Aufgabe evangelischer Kirche und Diakonie.
Die Klausurtagung wurde begleitet vom Spitzenverband DWiN – Diakonisches Werk in Niedersachsen. Vor Ort vertreten wurde DWiN durch die Vorständin Marion Timm sowie die Bereichsleiterin „Soziale Arbeit im Gemeinwesen“ Birgit Wellhausen. Beide brachten fachliche Impulse, verbandspolitische Perspektiven und konkrete Ansätze ein, wie diakonisches Handeln in Niedersachsen und seinen Regionen nachhaltig gestärkt werden kann.
Die inhaltlichen Gespräche fokussierten strategische Fragen der Netzwerk- und Verbundarbeit, die nachhaltige Finanzierung sozialer Angebote sowie die Weiterentwicklung gemeinde- und sozialraumorientierter Angebote. Kurz gefasst: Wie sichern wir soziale Versorgung vor Ort, gestalten sie zukunftsfähig und halten sie für die Bürger:Innen zugänglich?
Vor dem Hintergrund sinkender Kirchenmitgliedszahlen unterstrichen die Teilnehmenden, dass Diakonie mehr ist als eine institutionelle Leistungserbringerin: Sie ist eine Chance für die Kirche, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und lokale Vertrauensräume aufzubauen. Diakonisches Handeln fördert sozialen Zusammenhalt, stärkt demokratische Strukturen und ist damit ein stabilisierender Partner für Kommunen, Zivilgesellschaft und Politik.
Text: Christina Hoyer-Saad